Die besten Wünsche zum Muttertag
Wir grüßen alle taffen Mütter!
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dauernd elend war und kaum essen konnte, war ihr eines genug.
Sie war recht zufrieden, dass Claudia in der Pubertät in 50er – Jahre
Kleidern mit Petticoat umherlief- und nicht Punkerin wurde – denn hier
in Berlin war das in dieser Zeit ziemlich naheliegend.
Geschieden, als Claudia dreizehn Jahre alt war, war ihre Mutti darauf ange-
wiesen, ihre Tochter allein durch diese Zeit der Eigenwilligkeit, des Egoismus
und der Stimmungsschwankungen zu leiten.
Es war nicht immer leicht. Später freute sie sich aber, dass sie
doch ganz gut durchkamen, obwohl Claudia oft ausging.
Einmal gingen sie beide tanzen, jede in ein anderes Lokal. Wieder zuhause,
erzählten sie sich kichernd wie zwei Teenager von deren Erlebnissen -
Claudia`s Mutti steckte sich die Rose, die sie bekommen hatte zwischen
die Zähne, schnappte sie und führte ihr vor, wie ihr Lieblingstänzer des
Abends sie beim Tango fast rücklings auf den Boden legte…
Mutti wurde Frisurenmodell, als Claudia in der Gesellenprüfung im
Friseurhandwerk steckte. Sie lachten sich manches Mal schief und
Claudia wurde oft brennend bewußt, was Mutti für sie geleistet hatte,
um beiden das Leben schön zu machen. Sie hatte so viel gearbeitet,
so dass sie sogar ein paar Male auf Städtereisen gehen konnten.
waren sie aber doch zufrieden, dass nun jede ihren Freiraum hatte.
Mutti alles erzählen wollte, was sie tolles erlebt hatte.
Sie erfuhr mehr von ihr, als zu der Zeit, als sie noch bei Ihr lebte.
kleinen Wohnung in der Nähe ihrer Mutti lebte, hatte sie keine rechte
Ruhe, fand Mutti ihren Motorroller nicht vor ihrer Haustür, wenn sie
die letzte späte Hunderunde drehte…
Ein Gefühl von beklemmder Angst machte sich in ihrem Bauch breit -
schnell hingefahren und Sturm geklingelt…
Warum nicht vorher angerufen? Tiefe Erleichterung: Das Telefon
hatte eine Macke, klingelte nicht. Puh!
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Mensch Kind! Was machste dir gleich für Sorgen…
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Liebe Mütter!
Wir bleiben doch Eure Kinder, wie alt wir auch werden.
Kleine Kinder kleine Sorgen – große Kinder…
Etwas “gut machen” können wir nur, indem wir für Euch da sind,
wenn Ihr uns braucht, Euch an unserem Leben teilhaben lassen
und Euch nicht nur pflichtschuldig am Muttertag eine Freude
bereiten.
Spätestens wenn wir selber Mutter werden, verstehen wir,
die wir Eure Kinder sind und es für immer bleiben…
Alles Liebe und Gute für euch – die Muttis…





