Trauer um Knut – Trauer in Japan

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Nur vier Jahre alt ist er geworden…

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… nun folgte er seinem liebevollen Ziehvater Thomas Dörflein,
der ebenso viel zu jung mit nur 44 Jahren von uns ging. :-(

Auch der beliebte Affen-Papa Reimon Opitz durfte nicht einmal seinen
Eintritt ins Rentnerdasein erleben – mit nur 62 Jahren erlag er einem
Herzinfarkt.

Die Welt schaut derzeit auf Japan, einem Land, das uns wieder auf schreck-
lichste Weise mit vielen tausend Toten, Todgeweihten und plötzlich schwerst-
kranken Menschen daran erinnert, wie zerbrechlich die Welt und Ihre Bewoh-
ner doch sind – trotz oder auch gerade wegen hochwissenschaftlich ausgeklü-
gelter Technologien.

Trotzdem – oder eben auch gerade deshalb trauern so viele Menschen aus
aller Welt um ein einziges Tier, dem Berliner Bären Knut. Sie weinen, schreiben
sich in Blogs ihren Kummer von der Seele und bringen Geschenke, Kerzen und
Blumen an’s Eisbärengehege.

Diese Anteilnahme steht in keinem vernünftigen Verhältnis zur den Folgen
der atomaren Katasthrophe in Fukushima und erregt deshalb die Gemüter.
Vielen, die Ihren Kindern den Tod des Lieblings der Herzen aus dem Zoolo-
gischen Garten in Berlin erklären mußten, werden ihnen aber auf diesem
Wege die Wichtigkeit des Erhaltes der Natur nahegebracht haben.

~ eisbaer knut Trauer um Knut   Trauer in Japan

Der Eisbär steht heute als Warnzeichen für Klimaveränderungen, unser Knut
noch dazu für ein Stückchen heile Welt und die Liebe, die Menschen für Tiere
sowie für den Erhalt ihrer und unserer Lebensräume aufbringen können -
und müssen.

Tierschutzvereinigungen echauffieren sich über Haltungsbedingungen in Zoo-
logischen Gärten. Ohne diese Einrichtungen wären jedoch einige Arten bereits
ausgestorben. Die Mehrzahl der Tiere wird heute in bestmöglich nachempfun-
denen Lebensbedingungen gehalten – im Gegensatz zu mancher privaten
Tierhaltung.

Wenn wir der Trauer im Kleinen keinen Raum mehr schenken wollten, wenn
Kinder ein einzelnes Geschöpf dieser Erde nicht mehr wertschätzen lernten,
wie sollten sie dann von Menschen forcierte atomare Desaster zu verhindern
wissen, wenn sie erwachsen sind?

Tschüss, Knut, spiele und knuddel im Himmel wieder mit Thomas Dörflein,
grüße auch den  Affen-Papa von uns und – Danke für die Freude, die Du so
vielen Menschen bereitet hast.

Und wir beobachten bange die grausamen Vorgänge in Fukushima weiter…

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Eine gute Woche trotz allem
wünschen die Frauen vom

Taffe-Frauen-Netzwerk.de


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Der Ausverkauf der Erde

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Hochrangigste japanische Ingenieure planten Kernkraftwerke – keiner  von
ihnen konnte (oder durfte?) einkalkulieren, dass sie wahrscheinlichen Erdbe-
ben nicht standhalten werden.

In anderen Erdteilen kann gleiches passieren.

Keine  Wertarbeit, kritisiert der Deutsche und muss zugeben, dass z.B.
Dämme in deutschen Landen ebenso wenig auf heutzutage vorkommende
Hochwasserstände ausgerichtet sind. Neukonstruierte Dächer unter Schnee-
massen zusammenbrechen oder Stürmen nicht standhalten.

Teuer bezahlte Fachkräfte überlegen Monate- und Jahrelang  vor Baubeginn
mithilfe modernster Technologien, welchen Belastungen geplante Gebäude
ausgesetzt sein könnten,  spielen im Geiste sowie mittels ausgefeilter  Computer-
programme vielerlei Varianten durch, mit welchen Naturgewalten oder mensch-
lichem Versagen zu rechnen wäre.

Wir sind uns im Klaren darüber, dass Ressourcen wie Erdöl, Wasser,
Meeres
getier, Wälder und Ackerland für nährstoffreiches Getreide
zur Neige gehen.

Wir vergiften und vermüllen unsere Welt, beuten sie, andere Menschen und
Tiere aus, zwar mit einem schlechten Gewissen, aber wir ändern auch nichts
wirklich.

Die eine oder andere Maßnahme der Staaten zum Verringern der schädlichen
Auswirkungen unserer modernen Lebensweise und unserem grenzenlosen
Konsum ist schlichtweg Augenwischerei – denn wirkliche Umkehr heißt
bedeutend weniger Profit für die einen und Verzicht auf Gewohnheiten für
die anderen – die meisten vernünftigen Lösungen zum Wohle der Erde und
ihrer Bewohner scheitern also am lieben Geld, an mangelnder Einsicht
und an Bequemlichkeit.

Wir wissen, dass wir für all den künstlich forcierten Luxus und Spaß einen
hohen Preis zu zahlen haben. Doch wir schließen die Augen und rasen immer
schneller auf die endgültige Zerstörung unserer Mutter Erde zu.
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Erst wenn der letzte Baum gefällt,
der letzte Fluss vergiftet
und der letzte Fisch gefangen ist,
werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

(alter indianischer Spruch)
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~ ~ ~ ausverkauf erde Der Ausverkauf der Erde

Nur wenn immer mehr Menschen informiert sind und z.B. Online-Petitionen
unterschreiben, demonstrieren und bei sich selbst und ihren Kindern grund-
legend auf den vernünftigen und achtsamen Umgang mit unserer Welt und
ihren naturgegebenen Schätzen und Freuden achten, hat unser Planet eine
Chance, noch mehreren Generationen ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.
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~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ http://www.GreenPeace.de

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Eine ruhige Woche der Besinnung
wünschen Ihnen die Frauen vom

Taffe-Frauen-Netzwerk.de


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Der Gau

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Da haben wir wieder den Salat.

……..
Auch wenn die Gefahr eines Erdbebens im deutschen Raum in vergleichbarer
Stärke wie in Japan nicht sehr wahrscheinlich ist, so besteht trotzdem die
Gefahr von gefährlichen Unfällen,  nicht nur durch Terroranschläge.

Im Übrigen ist der Gedanke:

„Es passiert ja meist immer so schön weit weg“

ein recht unsozialer Trugschluss…

Angeblich würde ja die weltweite Stromversorgung  mit alternativen Methoden
zur Energiegewinnung nicht ausreichen. Lieber laufen wir allesamt Gefahr,
durch einen Super-Gau ausgelöscht zu werden.
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Können wir denn  keine Musik-Show mehr erleben ohne
ein Feuerwerk
von grellbunten Licht- und Laser-Effekten?

Müssen Großstädte die ganze Nacht über wie ein Rummelplatz beleuchtet
werden mit blinkender Leuchtreklame und riesigen Werbe-Leinwänden?

Können wir wirklich nicht gewohnheitsmäßig darauf achten,
dass keine überflüssigen Stromfresser dauerhaft in Betrieb sind?

Sind nur noch Film-Produktionen mit riesigem
technischen
Effekte-Aufwand sehenswert?

Müssen wir unbedingt  in die am weitesten entfernte Orte dieser Welt fliegen,
nur um womöglich danach noch zu reklamieren, was alles nicht unseren mit-
tels Werbeversprechen angeheizten Vorstellungen  entsprach?

Gibt es keine Existenz mehr ohne elektrische Eier- und Reiskocher
oder Ein-Tassen-Kaffeeautomaten?

Ist es unmöglich, dass zumindest kleinere Kinder Spielzeug  bekommen,
das ohne Akkus und Geräusche, dafür wieder mit Phantasie und Mechanik
funktioniert?

Schaffen wir es wahrhaftig nicht, im Supermarkt die
Türen der Kühlschränke zu öffnen und zu schließen?

Der Anteil von offenen Kühltruhen ist immer noch sehr hoch.

Wäre es nicht möglich, dass jeder Hausbesitzer verpflichtet wird, Solarzellen
auf seinem  Gebäude zu platzieren? Sämtliche Dächer von öffentlichen Bau
werken, Bussen, Bahnen  und Kraftfahrzeugen damit auszurüsten?

Generatoren an die Trimm-Räder der Fitness-Studios anzubringen?

Die meisten Ideen, die jemanden richtig viel Geld einbringen, werden Wirk-
lichkeit. Die, die unsere Welt lebenswerter, aber keinen reich machen würden,
werden selten umgesetzt.

Kernkraft-Katastrophen machen allerdings weder vor Politikern…

kern kraft werke Der Gau

…angesehenen Leuten, noch vor Reichen halt.

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Eine gute Woche und danke fürs Lesen!

Euer

Taffe-Frauen-Netzwerk.de


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