Bitten um Spenden prasseln gerade in der
Weihnachtszeit nahezu täglich auf uns ein.
Die “Aktion Sorgenkind” ist vielen von uns bereits seit 1964 ein Begriff.
Katastrophen sorgen weltweit immer öfter zu Aufrufen, Opfer und Hilfs-
organisationen mit Geldbeträgen oder auch Sachspenden zu helfen.
Aber auch die Schicksale einzelner Familien gehen uns ans Herz – und ans Porte-
monnaie, wenn schon kleine Kinder an Knochenkrebs oder Hirntumoren erkranken
und auf teure Operationen oder gar Knochenmarkspenden angewiesen sind.
Auch Natur-und Tierschutzverbände appellieren an unsere Spendenbereitschaft.
Wer Gutes tun will, hat also die Qual der Wahl. Eher den gequälten Kreaturen der
Tierwelt Hilfe angedeihen lassen, oder doch lieber den hungernden Kindern in Afrika?
Und wenn das Geld am Ende gar nicht da ankommt, wo es helfen soll?
Nun ja, man sollte sich schon gut informieren, wer da postalisch, über das Internet,
an der Haustür oder sogar telefonisch um Geld bittet.
Folgend eine Webseite, die rund um das Thema “sichere Spenden” informiert:
http://www.helpdirect.org
Natürlich haben auch menschliche Gefühle großen Einfluss darauf, wo ein Geldbetrag,
mit dem wir Gutes tun wollen, landet: neigen wir nicht eher dazu, für großäugige Südsee-
Kinder aus Haiti etwas herzugeben, als für die Opfer der Überschwemmung in Pakistan -
dem Bürgerkriegsherd, den wir gedanklich mit dem Terrorismus der Taliban verbinden?
Und überhaupt: schlägt unser Herz nicht insgeheim am meisten für all die niedlichen
Hunde und Katzen, die durch böse Menschenhand in den Tierheimen ihr trostloses
Dasein fristen müssen?
Eventuell stehen Sie auch auf dem Standpunkt: Warum sollen denn immer die Kleinen
den letzten Pfennig herausrücken – es gibt doch so viele Millionäre – und die Politiker
stecken ja auch so viel in die eigenen Taschen!
Nun: manch ein “Star” und einige Firmen geben ja auch etwas – und wenn auch mit dem
Nebeneffekt, Ihren Bekannheitsgrad aufzufrischen.
Eine herausragende Initiative wurde von den Milliardären Bill Gates und Warren Buffet
angestoßen, die mit guten Beispiel vorangehen und die Hälfte (!) ihres Vermögens für
wohltätige Zwecke verwenden wollen – noch zu Lebzeiten oder als Hinterlassenschaft.
“The Giving Pledge” sei zwar keine rechtlich verbindliche Zusage – stelle aber eine mora-
lische Verpflichtung dar, liessen die beiden auf Ihrer Webseite givingpledge.org
verlauten.
Inzwischen sind weit über fünfzig wohlhabende Personen und Familien Ihrem Aufruf
gefolgt, darunter auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Karstadt-Retter
Nicolas Berggruen.
Hier ein Video dazu, welches wir zum Thema gefunden haben.

Wir freuen uns über diese Aktion und hoffen, dass auf diese Art und Weise vielen
Menschen auf dieser Erde wirklich geholfen werden kann – und die Gelder nicht in
unübersichtliche Kanäle versickern.
Eine weitere schöne Adventswoche
wünschen Ihnen die Frauen vom
Taffe-Frauen-Netzwerk.de