Geniessen Sie die Vorweihnachtszeit…
…oder verfallen Sie jedes Jahr
Anfang Dezember in Hektik?
Mit dem 1.Advent beginnt das neue Kirchenjahr und das Warten
auf die Geburt Jesus Christi am 24. Dezember.
Die meisten Advents-Bräuche haben diese Wartezeit zum Ursprung, vor allem
den Kindern versüssen die schönsten Adventskalender schon seit dem 19.
Jahrhundert die Tage bis zum Heiligabend mit vierundzwanzig kleinen
Überraschungen.
Seit 1920 gibt es die käufliche Variante mit 24 Türchen, hinter denen kleine
weihnachtliche Motive verborgen sind – heute sind die Fächer hinter den
Türen oft auch mit Süssigkeiten (seit 1958 gibt es Schokoladenfüllungen)
oder seit neuerer Zeit sogar mit Miniatur- Spielzeugen bestückt.
Eine schöne Sitte ist auch der sog. ”lebende Adventskalender”, zu finden in
Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz: an jedem Abend der Vor-
weihnachtszeit treffen sich einige Nachbarn vor jeweils einer anderen Haustür,
meist ist ein Fenster des Hauses weihnachtlich geschmückt. Am Heiligabend
findet das Treffen dann vor dem Kirchenportal statt.
Es gibt auch Kalender, die jeweils ab dem ersten Adventssonntag zählen,
nicht ab dem 1.Dezember.
Eine schöne Idee sind auch Bücher oder Hörbücher mit 24 Weihnachts- und
Adventsgeschichten. Beim Selbermachen solcher Kalender sind der Phantasie
kaum Grenzen gesetzt….
Der Adventskranz simbolisiert mit seinen Kerzen das Licht, das Jesus Christus
mit in die Welt brachte.
Lichterbögen im Fenster haben ihren Ursprung in den erzgebirgischen Schwib-
bögen, einst brachten die Bergarbeiter ihre Grubenlaternen nach getanener
Arbeit wieder mit nach Hause.
Ein voll erleuchteter Lichterbogen im Fenster zeigte an, dass alle Männer des
Hauses wieder heil heimgekommen waren. Daher wurden traditionell Szenen
aus dem Bergbau in Holz gesägt, an langen Winterabenden von den Berg-
arbeitern selbst.
Die erleuchteten Lichterbögen erhellten die Hausfenster und in ihrer Urform
den Weg der Bergleute zum Berg und wieder heim.
Funde aus dem Jahr 1726 offenbarten, dass die ersten Schwibbögen (auf hoch-
deutsch Schwebebogen) aus Eisen gefertigt waren, später wurden sie aus feinge-
maserten Holzarten gesägt.
Neben Wald- Winter- und Weihnachtsszenen zieren heute auch bekannte Gebäude,
wie z.B. die Dresdener Frauenkirche, die kunstvoll gearbeiteten Kerzenbögen.
Wir erfreuen uns jedes Jahr wieder an all den Lichtern, die uns die sonst recht
dunkle Jahreszeit erhellen und an den schönen Bräuchen, die vor allem den
Kindern das Warten auf Heiligabend verkürzen.
Geniessen Sie das Geschichten vorlesen und basteln, besuchen Sie einen traditio-
nellen Weihnachtsmarkt, backen sie Adventskekse und geniessen sie mit Ihrer
Familie die Adventstage – sofern sie nicht arbeiten müssen…
In Berlin z.B. sind viele große Geschäfte an allen Adventssonntagen geöffnet.
Gefällt Ihnen diese Regelung? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit
wünschen die Frauen vom





