Deutschland, Deine Schule…
Hauptschule und Realschule
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- mussten der sogenannten Sekundarstufe weichen,
einer Zusammenfassung beider Schulformen.
Aber schon beim Modell der Gesamtschule sprachen
Kritiker eher von einer Reduzierung des Niveaus…
Die Generation der “Babyboomer“ wuchs größtenteils noch mit Werten auf,
die vor allem auf eine gute Schulbildung, Berufsausbildung und größtmögliche
Sicherheit und Beständigkeit im gewählten Beruf ausgerichtet waren.
Oftmals waren deren Eltern beide berufstätig, um der Familie mehr bieten zu
können.
Es gab viele “Schlüssel-Kinder“, auch der Nachwuchs geschiedener oder allein-
stehender Frauen mussten sich meist weitgehend selbst versorgen und ohne
Aufsicht ihre Hausaufgaben erledigen.
Schleichend zersetzt sich seither der Einfluss vieler Eltern auf ihre Sprösslinge.
Wir haben es zugelassen, dass Kinder vor Fernsehern und Computern aufwachsen,
die ein phantasievolles, erfüllendes und sozial übendes Spiel kaum mehr ermöglichen.
Das weltweite Netz erleichtert den Zugriff auf Drogen und Waffen.
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Unsere Gesellschaft muss es hinnehmen, dass nun ein Großteil der Kinder unseres
Landes als Mittel zum Zweck geboren werden, um ihren oftmals noch sehr jungen
Müttern den fast aussichtslosen Kampf um schlechtbezahlte, aber fordernde Jobs
zu ersparen, da fortschreitende Automatisierung und Einsparungsmassnahmen in
der Industrie die Chancen für die bildungsschwächeren Erwerbsfähigen stark ver-
mindern.
Hartz 4 und Sozialleistungen machen dies möglich,
doch wohin soll uns diese Tendenz führen?
Machen wir uns nichts vor:
Wenn Jugendliche, die keinen Anreiz verspüren oder kaum Möglichkeiten sehen,
schulisch auch nur annähernd mit ihren Altersgenossen zu konkurrieren, in Schul-
klassen gesetzt werden, in denen sie dauerhaft die Schlusslichter bilden, beginnen
einige, den Unterricht zu stören und ziehen so das Niveau der Interessierteren
hinunter – dieser Meinung sind viele Eltern.
Es darf nicht die Aufgabe von Mitschülern sein, neben ihrer eigenen Bürde des
Lernens auch noch die permanent Schwächeren, Unmotivierten, erfolglos mit-
ziehen zu müssen!
Auch darf es nicht Lehrern und Schülern zufallen, im üblichen Schulbetrieb
regelrechten Sprachunterricht zu geben für Kinder mit Migrationshintergrund,
deren Eltern es nicht für nötig befinden, ihnen das Erlernen der Sprache des
gewählten Einwanderungslandes neben der Schule zu ermöglichen.
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Ein Zusammenschluss aller Schüler bis auf die, die sich für die elitäre Gymnasial-
stufe eignen, wird dazu führen, dass noch mehr Heranwachsende in unserem Land
die Lust am Lernen verlieren, wenn sich im Unterricht die Störungen durch unmo-
tivierte Provokateure immer mehr häufen.
Überhaupt könnte man meinen, es lohne sich nicht für unseren Staat, darauf hin-
zuarbeiten, dass das Schulsystem auf unsere heutige moderne Informations -
Gesellschaft abgestimmt wird.
Noch immer plagen sich durchaus interessierte Schüler jahrelang in Fächern,
in denen sie nachweislich recht talentlos sind und bleiben werden, kassieren darin
schlechte Zensuren und verschleudern wertvolle Zeit, Energie und Motivation,
die Ihnen bei Themen, die ihnen leichter fallen, fehlt, sodass sie auch dort letzt-
endlich nur zu mäßigeren Leistungen fähig sind.
Allerdings wird auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland derzeit verstärkt ausgesiebt,
schon für Handwerksberufe wird heute oft ein gutes Abitur verlangt.
Wer als Grundlage für die weitere Karriere das Abi bauen möchte, kann sich seit
der Einführung des G8-Systems schon mal darauf einstellen, welch hohe Leis-
tungen künftig erbracht werden müssen:
Lehrpläne wurden bisher nicht verschlankt, deren Inhalte sollen aber in einem
um ein Jahr verkürzten Zeitrahmen von Lehrern und Schülern durchgearbeitet
werden – obwohl im heutigen Zeitalter des Internets sicherlich auf das reine Aus-
wendiglernen mancher Fakten nur für den nächsten Test zugunsten moderner,
lebensnaher Informationen verzichtet werden könnte.
Tatsächlich bedeutet dies in der Praxis: Schultage von 8.00 bis 17.00 Uhr
sind keine Seltenheit. Die Freistunden darin, die organisatorisch unvermeidbar
scheinen, können aber nur bedingt sinnvoll genutzt werden: Mitunter gibt es kein
ruhiges Plätzchen, um z.B. die Hausaufgaben zu erledigen oder für den nächsten
Test zu lernen…
Lehrermangel und ein hoher Krankenstand im Lehrkörper scheinen auch
keinen dringenden Handlungsbedarf in den Bundesländern hervorzurufen…
Das Meinungsbild eines Elternvertreters einer 10.Klasse eines deutschen Gym-
nasiums mit Quellenangaben zu Studien sowie Vorschlägen zu Aktionen, die Eltern
und betroffene Schüler ausführen können, finden Sie zum Download als PDF-
Dokument unter dem nachfolgenden Link:
Meinungsbild
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Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Wir freuen uns über Ihre Resonanz…
Ihre Frauen vom
Taffe-Frauen-Netzwerk.de
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