Deutschland, Deine Schule…


Hauptschule und Realschule
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- mussten der sogenannten Sekundarstufe weichen,
einer Zusammenfassung beider Schulformen.

Aber schon beim Modell der Gesamtschule sprachen
Kritiker eher von einer Reduzierung des Niveaus…

Die Generation der “Babyboomer“  wuchs größtenteils noch mit Werten auf,
die vor allem auf eine gute Schulbildung, Berufsausbildung und größtmögliche
Sicherheit und Beständigkeit im gewählten Beruf ausgerichtet waren.

Oftmals waren deren Eltern beide berufstätig, um der Familie mehr bieten zu
können.

Es gab viele “Schlüssel-Kinder“, auch der Nachwuchs geschiedener oder allein-
stehender Frauen mussten sich meist weitgehend selbst versorgen und ohne
Aufsicht ihre Hausaufgaben erledigen.

Schleichend zersetzt sich seither der Einfluss vieler Eltern auf ihre Sprösslinge.

Wir haben es zugelassen, dass Kinder vor Fernsehern und Computern aufwachsen,
die ein phantasievolles, erfüllendes und sozial übendes Spiel kaum mehr ermöglichen.
Das weltweite Netz erleichtert den Zugriff auf Drogen und Waffen.
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—————-kinder am pc Deutschland, Deine Schule...

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Unsere Gesellschaft muss es hinnehmen, dass nun ein Großteil der Kinder unseres
Landes als Mittel zum Zweck geboren werden, um ihren oftmals noch sehr jungen
Müttern den fast aussichtslosen Kampf um schlechtbezahlte, aber fordernde Jobs
zu ersparen, da fortschreitende Automatisierung und Einsparungsmassnahmen in
der Industrie die Chancen für die bildungsschwächeren Erwerbsfähigen stark ver-
mindern.

Hartz 4 und Sozialleistungen machen dies möglich,
doch wohin soll uns diese Tendenz führen?

Machen wir uns nichts vor:

Wenn Jugendliche, die keinen Anreiz verspüren oder kaum Möglichkeiten sehen,
schulisch auch nur annähernd mit ihren Altersgenossen zu konkurrieren, in Schul-
klassen gesetzt werden, in denen sie dauerhaft die Schlusslichter bilden, beginnen
einige, den Unterricht zu stören und ziehen so das Niveau der Interessierteren
hinunter – dieser Meinung sind viele Eltern.

Es darf nicht die Aufgabe von Mitschülern sein, neben ihrer eigenen Bürde des
Lernens auch noch die permanent Schwächeren, Unmotivierten, erfolglos mit-
ziehen zu müssen!

Auch darf es nicht Lehrern und Schülern zufallen, im üblichen Schulbetrieb
regelrechten Sprachunterricht  zu geben für Kinder mit Migrationshintergrund,
deren Eltern es nicht für nötig befinden, ihnen das Erlernen der Sprache des
gewählten Einwanderungslandes neben der Schule zu ermöglichen.
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——kinder und schule Deutschland, Deine Schule...

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Ein Zusammenschluss aller Schüler bis auf die, die sich für die elitäre Gymnasial-
stufe eignen, wird dazu führen, dass noch mehr Heranwachsende in unserem Land
die Lust am Lernen verlieren, wenn sich im Unterricht die Störungen durch unmo-
tivierte Provokateure immer mehr häufen.

Überhaupt könnte man meinen, es lohne sich nicht für unseren Staat, darauf hin-
zuarbeiten, dass das Schulsystem auf unsere heutige moderne Informations -
Gesellschaft abgestimmt wird.

Noch immer plagen sich durchaus interessierte Schüler jahrelang in Fächern,
in denen sie nachweislich recht  talentlos sind und bleiben werden, kassieren darin
schlechte Zensuren und verschleudern wertvolle Zeit, Energie und Motivation,
die Ihnen bei Themen, die ihnen leichter fallen, fehlt, sodass sie auch dort letzt-
endlich nur zu mäßigeren Leistungen fähig sind.

Allerdings wird auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland derzeit verstärkt ausgesiebt,
schon für Handwerksberufe wird heute oft ein gutes Abitur verlangt.

Wer als Grundlage für die weitere Karriere das Abi bauen möchte, kann sich seit
der Einführung des G8-Systems schon mal darauf einstellen, welch hohe Leis-
tungen künftig erbracht werden müssen:

Lehrpläne wurden bisher nicht verschlankt, deren Inhalte sollen aber in einem
um ein Jahr verkürzten Zeitrahmen von Lehrern und Schülern durchgearbeitet
werden – obwohl im heutigen Zeitalter des Internets sicherlich auf das reine Aus-
wendiglernen mancher Fakten nur für den nächsten Test zugunsten moderner,
lebensnaher Informationen verzichtet werden könnte.

Tatsächlich bedeutet dies in der Praxis: Schultage von 8.00 bis 17.00 Uhr
sind keine Seltenheit. Die Freistunden darin, die organisatorisch unvermeidbar
scheinen, können aber nur bedingt sinnvoll genutzt werden: Mitunter gibt es kein
ruhiges Plätzchen, um z.B. die Hausaufgaben zu erledigen oder für den nächsten
Test zu lernen…

Lehrermangel und ein hoher Krankenstand im Lehrkörper scheinen auch
keinen dringenden Handlungsbedarf in den Bundesländern hervorzurufen…

Das Meinungsbild eines Elternvertreters einer 10.Klasse eines deutschen Gym-
nasiums mit Quellenangaben zu Studien sowie Vorschlägen zu Aktionen, die Eltern
und betroffene Schüler ausführen können, finden Sie zum Download als PDF-
Dokument unter dem nachfolgenden Link:

Meinungsbild

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Wie stehen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihre Resonanz…

Ihre Frauen vom
Taffe-Frauen-Netzwerk.de


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Weniger Urlaub für mehr Aufschwung?

 
Würden Sie sich sich mit ein bis zwei Wochen weniger Jahresurlaub zufrieden
geben, um den Aufschwung der Wirtschaft in der Bundesrepublik zu fördern?

 

Laut Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes für mittelständische Wirt-
schaft (BVMW), bestünde derzeit eine gute Auftragslage für viele Unternehmen
des Mittelstandes,  jede Arbeitskraft würde gebraucht.

Arbeitnehmer sollten daher ihren bezahlten Jahresurlaub zeitweilig um eine
Woche kürzen. Die übrigen Tage könnten auf einem Zeitkonto gutgeschrieben
und bei nachlassendem Beschäftigungsbedarf  ”eingelöst” werden. 

Ein Vorschlag, der, sofern die Abgeltung des Zeitguthabens im angemessenen
Rahmen auch wirklich funktioniert, vor allem kleineren Betrieben zum Vorteil
gereichen würde, die zeitweilig um ihr Überleben kämpfen müssen.

Im Baugewerbe z.B. hat sich die sog. “Schlechtwetter-Zeit” etabliert, eine Winter-
regelung, die den sinnvollen und effektiven Einsatz der Arbeitskraft ermöglicht.
Eine gewisse Flexibilität von Unternehmern wie auch Arbeitnehmern mag in
wirtschaftlich instabilen Zeiten vonnöten und akzeptabel sein.

       baugewerbe Weniger Urlaub für mehr Aufschwung?

Einige große Unternehmen bieten seit längerem sogar ein “Langzeit-Konto” an:
der Arbeitnehmer verzichtet jährlich auf einige Urlaubstage, um die Lebens-
arbeitszeit zu verkürzen und entsprechend früher in den verdienten Ruhestand
gehen zu können. Eine Möglichkeit, die mit Risiken behaftet ist, zumal die Diskus-
sion um das erlaubte Renteneintrittsalter ohne finanzielle Einbußen noch nicht
vom Tisch ist.

Vier Wochen Jahresurlaub wären ausreichend – die deutschen Beschäftigten lägen
ohnehin weltweit in Spitzenposition mit ihrer bezahlten freien Zeit – so äußerte sich
die Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverbandes mittelständische Wirtschaft
(UMW), Ursula Frerich.

Ihrer Ansicht nach könne ein Vermindern des Besitzanspruches und eine Ver-
kürzung der bezahlten Urlaubsfreizeit die konjunkturell derzeit eher positive
Tendenz fördern. Sie befürworte die Einführung einer probeweisen Vier-Wochen-
Regelung im Jahr 2011.

Dieser Vorschlag stößt auf Ablehnung von mehreren Seiten: Claus Matecki,
Vorstandsmitglied des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) hielt dagegen,
die Arbeitnehmer hätten sich in den letzten Jahrzehnten ihren Urlaubsanspruch
hart erkämpft und eher auf Lohnerhöhungen verzichtet, da sie den Effekt einer
längerfristigen Erholung höher schätzten.

Katja Kipping, stellvertretende Partei-Chefin der Linken, verglich den Urlaubs-
Verzicht ohne finanziellen Ausgleich mit einer Lohnkürzung. Von einem “Schlag
ins Gesicht” der Gewerkschaftler und Werktätigen war aus den Reihen der Grünen
die Rede.

Auch wir Frauen vom Netzwerk haben eine Meinung zum Thema.

Zum einen ist die bezahlte Urlaubszeit von dreissig Tagen in Deutschland ohnehin
nicht die Regel, da staatlich nur eine vierwöchige Zeitspanne vorgegeben ist. Wer
in den Genuss einer gewerkschaftlich ausgehandelten 30-tägigen Jahres-Freizeit
kommt, kann sich also ohnehin glücklich schätzen.

Unserer Ansicht nach würde aber ein weiterer Rückschritt auf Kosten der Arbeit-
nehmer die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen nicht erhöhen. Eine Angleichung
nach “unten” würde den Unmut der Betroffenen, der bereits aus anderen Gründen
genährt wird, weiter schüren. Immerhin sind die nach vielfältigen Einsparungsmaß-
nahmen verbliebenen Beschäftigten schon jetzt verstärkten Belastungen ausgesetzt,
die letzendlich zu höherem Ausfall durch Krankheit und somit vermehrten Aufwand
für die weiterhin tätigen führen.

Die damit immer häufiger eintretende Überbelastung führt zu einer höheren Fehler-
quote – der Aufbau von Druck und Spannungen zwischen Chefetage und Kollegenkreis
und somit ein negativer Kreislauf beginnt.

      wirtschaftskreislauf Weniger Urlaub für mehr Aufschwung?

Man darf nicht vergessen, dass sich seit der Einführung des Euros die Einkom-
men mittlerweile halbiert haben, die Kosten für Mieten und nahezu sämtliche Preise,
die sich anfangs ebenfalls im Verhältnis ca zwei zu eins reduzierten, haben sich in-
zwischen wieder auf ursprüngliches Niveau erhöht.

Anders ausgedrückt: kostete früher eine Wohnung 360.- D-Mark monatlich,
sind heute mindestens 360 Euro im Monat dafür aufzubringen. Die Relation zu
Ihren Einkünften ist Ihnen bekannt.

Immer mehr Werktätige verlieren mitunter die Freude am Leben, depressive
Verstimmungen mit Folgen bis hin zu chronischer Krankheit, Burn-Out-Syndrom,
Alkoholismus oder sogar Suizid-Gedanken und Amok-Tendenzen treten nun auch
in der Bundesrepublik vermehrt auf.

In einem Staat, in dem derzeit über fünf Millionen erwerbstüchtige Menschen
Lohnersatzleistungen erhalten – sprich ohne festen Arbeitsplatz leben. Der
Vorwurf, sie hätten ja alle gar keinen Willen zum Arbeiten, kann nicht ernst
gemeint sein: in Zeiten, in denen durch Automatisierung und bevorzugten Ab-
schluss befristeter Arbeitsverhältnisse sowie überhöhten Vorbildungsansprüchen
von seiten der Arbeitgeber selektiert wird wie schon lange nicht mehr.

Andererseits kann man dieser Tage auch niemanden mehr verurteilen, der
nicht gewillt ist, seine Kräfte in einem unlohnenden Arbeitsverhältnis zu
verschleudern, wenn er für eine bestimmte Tätigkeit hoch qualifiziert ist.

Sicher können es sich viele kleinere Betriebe, wie z.B. Familienunternehmen
nicht leisten, Angestellte zu halten.

Es ist aber allgemein bekannt, wie gut die oberen Führungskräfte großer Firmen
entlohnt werden und selbst, wenn sie Ihren Aufgaben nicht wirklich gerecht werden,
sprich dem Unternehmen großen wirtschaftlichen Schaden mittels Fehlentscheidung-
en zufügen, bei Ihrem vorzeitigen Rücktritt noch mit großzügigsten Abfindungen reich
beschenkt in den frühen Ruhestand ziehen…

In diesen Zeiten, in denen wieder einmal dermaßen offensichtlich der größte Teil
des in der Bundesrepublik vorhandenenen Geldes auf die Konten einiger weniger
Bürger fliesst, bedeutet eine allgemeine Verkürzung des Jahresurlaubs ohne Aus-
gleich für Werktätige unserer Meinung nach einen weiteren Schritt Richtung Ab-
grund für unsere Wirtschaft, der zudem  nicht wirklich gerechtfertigt wäre.

Gerade berufstätige Frauen stehen nach wie vor oftmals unter doppelter Belastung,
sei es als Ehefrau und Mutter oder sogar alleinerziehend. Um den verlangten Standard
schon allein für die Schulausrüstung der Kinder oder die Kosten für den benötigten
Kindergartenplatz zu bestreiten, bedarf es einer möglichst gut entlohnten Tätigkeit.

Um ihre Aufgaben zufriedenstellend erfüllen zu können und nebenher auch noch
die Erziehung von “gesellschaftstauglichen” Heranwachsenden zu bewältigen,
müssten Eltern doch bitteschön auch in diesen für die Unternehmen ”ach so
schwierigen Zeiten” einen ausreichenden Erholungsurlaub in Anspruch nehmen
können, man kann sich nicht endlos verausgaben – ohne negative Folgen.

     aufschwung Weniger Urlaub für mehr Aufschwung?

Es muss ja nicht die Fernreise sein, aber solange die Kinder in einem Alter sind,
in dem sie die Zuwendung der Eltern in der Ferienzeit noch genießen, sollten
doch wenigstens diese wenigen wertvollen Wochen mit Ausflügen und gemein-
samen Aktivitäten weiterhin gewährleistet sein.

Nicht zuletzt wären die Auswirkungen einer allgemeinen Kürzung der Jahres-
freizeit von deutschen Werktätigen ohne finanziellen Ausgleich auf die Reise-
Branche nicht zu unterschätzen, die dem derzeit so hochgelobten Aufschwung
sicher schaden würden…

Wir sind der Ansicht, dass die allgemeine Krisenstimmung, verursacht durch
die geplatzte “Zins-Blase”, schamlos zum Vorteil einiger Unternehmer ausgenutzt
wird, die ohnehin derzeit “am längeren Hebel” sitzen.

Sicher gibt es Industriezweige, die einem starken Konkurrenzkampf ausgesetzt
sind und / oder seit der Einführung des ” Teuro” sowie einer höheren Arbeitslosen-
Quote geringeren Umsatz verzeichnen. Sicher gibt es auch Produkte, die  nicht
mehr in früherem Umfang gefragt sind.

Es bleibt aber dahingestellt, ob eine hemmungslose Politik auf Kosten der Arbeit-
nehmer und die Verteilung immer höherer Ansprüche auf immer weniger Kräfte
der richtige Weg sind in die Gesundung unserer Wirtschaft.

Schreiben Sie uns doch Ihre Meinung zum Thema!
 

Mit besten Grüßen zur Woche,

Ihre Frauen vom

Taffe-Frauen-Netzwerk.de

Die Frauen und die Arbeit

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Wieder stehen etliche Kinder
vor dem Eintritt in den Schulalltag.
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Der “Ernst des Lebens” soll nun auch für sie beginnen.
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einschulung Die Frauen und die Arbeit

Unter verschiedensten Voraussetzungen wirft unsere Gesellschaft abermals
eine Vielzahl kleiner Menschen in den großen Kampf um das Wohl und Wehe
jedes Einzelnen und gleichsam um die Zukunft eines Landes – ja eines Staates.

Wir wissen: nicht nur in unserer Bundesrepublik unterliegt das bürgerliche
Leben in den letzten Jahrhunderten einer stetigen Wandlung, die immer rasantere
Einführung neuer Technologien sowie der Trend zur Spass-, Konsum- und Laissez-
Fairez- Gesellschaft erleichert es den Heranwachsenden nicht unbedingt, den Weg
in ein sinnvolles und erfülltes Erwachsenen-Dasein zu finden.

Die Industriealisierung unserer Gesellschaft Ende des 19.Jahrhunderts brachte
Ballungsräume und somit Arbeitsplätze durch die neuen Fabriken, Handwerkskunst
aller Art hatte seine Hochblüte.

Die Frau in der Gesellschaft begann ihren Kampf um Gleichheit in der Arbeits-
welt. Neu entdeckte und entwickelte Materialien und Techniken ermöglichten Wissen-
schaftlern seither ungeahnte Erkenntnisse.

Die Zeiten der Weltwirtschaftskrise in den zwanzigern des letzten Jahrhunderts
und der zweite Weltkrieg brachten zwar das gesamte Wirtschaftsgefüge zwischen-
durch noch einmal zum Einbruch, das weibliche Geschlecht war aus der Arbeits-
welt aber nicht mehr wegzudenken.

Die Mehrheit der Frauen in Deutschland in diesen Kriegszeiten war durchaus tätig:
Einige studierten oder bekleideten weiterhin Positionen z.B. als Ärztinnen oder
Lehrerinnen.

Der weitaus größere Anteil schaffte jedoch mehr oder weniger freiwillig als
Wehrdiensthelferin,  Arbeiterin in der Rüstungsindustrie, im Dienste der
Verwundeten oder auf Bauernhöfen.
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truemmerfrauen in berlin Die Frauen und die Arbeit

Die Organisation des Überlebens, die Versorgung und auch Erziehung der Kinder
musste ebenfalls von ihnen geleistet werden - die Ehemänner und älteren Söhne
waren zumeist an die Front eingezogen oder sogar gefallen, sodass der Wieder-
aufbau der Städte mit der Hände Arbeit der sogenannten Trümmerfrauen begann.

Kaum waren jedoch genügend Herren der Schöpfung in ein friedliches  Leben
zurückgekehrt, bezog die Frau in der Gesellschaft wiederum ihre  angestammte
Rolle als möglichst adrette, sorgende Ehefrau und Mutter.

In den nun folgenden Zeiten des Wirtschaftswunders sollte die Frau erst recht
dem Bild des femininen, gepflegten doch zugleich patenten und fleissigen Wesen
entsprechen – diese Ansprüche hat sie sich bis dieser Tage erhalten…

Junge Mädchen erlernten damals meist die für das weibliche Gechlecht üblichen
Berufe als Sprungbrett für die Ehe. Die männlichen Heranwachsenden sollten
sich widerum  in die Rolle des Ernährers und Versorgers der Familie einfinden -
für sie gab es nun genug zu tun und Gewerkschaften kämpften erfolgreich für an-
gemessene Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen vor allem für Fabrik-
Arbeiter.

Für alle galt: Wer über gute Umgangsformen und Fleiss verfügte und sich die für
den gewählten Beruf benötigten Fachkentnisse aneignete,  hatte gute Möglichkeiten,
ein zufriedenes Leben im wechselnden Rhytmus von Arbeit und Erholung zu führen
und sich, wenn gewünscht, bestenfalls Familie, Gesundheit sowie das eine oder
andere Konsumgut wie Auto, Fernseher und auch mal eine Reise zu gönnen.

Angestellten- oder sogar Beamtenstatus garantierten mitunter eine gewisse
Absicherung über das Rentenalter bis zum Ableben.

Bald eroberte im Zuge der wachsenden gesellschaftlichen Freiheit, die auch der
Frauenrechtsbewegung einen neuerlichen Aufschwung bescherte, ein größerer
Anteil weiblicher Kräfte den Arbeitsmarkt, nun auch vermehrt in höheren Posi-
tionen und sogar als selbstständige Unternehmerinnen.

Dank inovativer Geräte, die mehr und mehr für’s Volk erschwinglich wurden und
der Frau die Arbeit im eigenenen Heim immens erleichterten, fand die holde
Weiblichkeit weiteren Gefallen an der Berufstätigkeit.

Denn nun zahlten die Ehepartner die Raten für das neue Auto oder die Wasch-
maschine eher zu zweit ab und gönnten sich mit dem höheren Familienein-
kommen lieber eine Urlaubs-Reise. Die Anti-Baby-Pille sorgte bald für eine
nie dagewesene Freiheit der Frau – betreffs ihrer Lebens-Planung.

Im Jahre 1976 wurde zudem die Schuldfrage bei einer Ehescheidung abgeschafft
und das Zerrüttungsprinzip sorgte für eine neue Verteilung der Unterhalts-
ansprüche für geschiedene Eheleute, meist zugunsten der Frau.

In der darauffolgenden Zeit emanzipierten sich etliche Frauen, brachen aus un-
glücklichen Versorgungsehen aus und (oder) begannen trotz Nachwuchs zu stu-
dieren, eröffneten Handarbeitsgeschäfte, planten das Kinder-Kriegen erst viel
später ein als früher, verzichteten auf pflegeintensive Store-Gardinen und Häkel-
deckchen und “verwirklichten” sich statt dessen selbst.
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heimchen am herd Die Frauen und die Arbeit

Kurz und gut: der Alte Zopf  ” Heimchen am Herd”  wurde endgültig abgeschnitten.

Die Herren arrangierten sich notgedrungen, mussten auch mal  mit einem Fertig-
Menue aus einem der modernen Super-Märkten vorlieb nehmen und ihre Hemden
in die Plättstube geben oder eben selbst bügeln.

Soweit so gut – die Mehrheit war zufrieden mit der Entwicklung der Dinge, in den
80er und 90er Jahren hatte die holde Weiblichkeit  ihren festen Anteil am Wirt-
schaftsleben, ob mit oder ohne Unterstützung und Rückhalt durch den Lebens-
Partner.

Heute hält sich der Anteil arbeitsloser Frauen leider nur gering unter der Marke
der männlichen Betroffenen. Eine Selbständigkeit mit einem Ladengeschäft aufzu-
bauen birgt dieser Zeit oftmals ein hohes Risiko – das Kaufverhalten der Bürger
hält sich  “krisenbedingt”  doch in engeren Grenzen.

Auch junge Menschen sollten nach wie vor ihre Chance auf eine für sie annehmbare
und passende Erwerbstätigkeit bekommen – doch die  rasante Technisierung selbst
alter Handwerksberufe führt dazu, dass immer mehr Wert auf das Verständnis von
Computer-Programmen  sowie komplexeste Zusammenhängen gelegt wird und
manuelle Fertigkeiten und Talente weitaus seltener beruflich zur Entfaltung gebracht
werden können.

Anders ausgedrückt: die Notwendigkeit der Ausführung einfacher Handgriffe wie
z.B. Packarbeiten an Fließbändern der  Fabriken wird kaum mehr benötigt -wer nicht
in der Lage ist, komplette Fertigungs- Anlagen per elektronischem Gerät zu bedienen,
hat schon recht schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt.

Gleichzeitig drängen in der Bundesrepublik nach wie vor die jungen Frauen in
die Arbeitswelt, die allerdings für die Ausübung technischer Berufe oftmals nicht
ausreichend gefördert wurden. Auch sie wollen oder sollten heute ganz selbstver-
ständlich ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.

Viele setzen, kaum volljährig, ziemlich unbedacht Kinder in die Welt, um erst
einmal von der Strasse zu sein,  denn die  “typischen” Frauenberufe werden oft
schlecht bezahlt oder es sind einfach nicht genügend Stellen vorhanden.

Manchmal reicht die Schulbildung nicht einmal für eine Ausbildung zur Verkäuferin
oder zur Friseurin, denn auch diese Berufe verlangen einige Fertigkeiten.

Für einen technischen  Beruf interessieren sich nach wie vor eher die männlichen
Jugendlichen – nicht selten nach wie vor eine Folge einer geschlechtsspezifischen
Erziehung – der Umstieg von rosagekleideten  Barbiepuppen auf  computer-
gesteuerte  Fräsmaschinen fällt doch eher schwer…

Die Tendenz, der unsere Gesellschaft nun folgt, bewirkt einmal mehr in der Ge-
schichte der Bundesrepublik, dass junge Frauen sich in Ihr Zuhause zurück-
ziehen und aus versorgungstechnischen Gründen Babies bekommen:
die Hartz-4-Regelung macht’s möglich.

Umdenken ist angesagt;

Frauen-Power darf doch nicht so untergehen, oder…???

Herzliche Grüße und eine schöne Woche

wünschen die Frauen

vom

Taffe-Frauen-Netzwerk.de

 

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